Du hast zig fertige Einlagen durchgeblättert, und irgendwas stimmte nie: die Spalte zu schmal, das Notizfeld an der falschen Stelle, dein Schichtplan passt sowieso in kein Raster. Vielleicht hast du sogar versucht, dir am PC selbst etwas zu basteln — und bist an Lochung, Papier und Geduld verzweifelt. In diesem Artikel erkläre ich dir in Ruhe, wie du bei mir Kalendereinlagen nach Maß bekommst: von der ersten Kritzelei bis zur Nachbestellung Jahre später.
Wann ein Sonderwunsch der richtige Weg ist — und wann nicht
Ich sage es dir ehrlich: Nicht jede braucht einen Sonderwunsch. Wenn dich an fertigen Einlagen nur eine Kleinigkeit stört — die Farbe, ein einzelnes Feld, das du sowieso überklebst —, dann schau zuerst in mein normales Sortiment: Das ist günstiger, schneller bei dir, und bei den vielen Layouts ist erstaunlich oft doch das Passende dabei. Ein Sonderwunsch ist dann der richtige Weg, wenn du dich Woche für Woche verbiegst: weil dein Schichtdienst in kein Raster passt, du bestimmte Felder brauchst (oder endlich loswerden willst) oder dein Kopf eine Ordnung hat, die es fertig einfach nicht gibt. Individuelle Kalendereinlagen sind keine Deko, sondern Entlastung: Was einen festen Platz hat, rutscht nicht durchs Hirnsieb. Dein Planer soll sich nach dir richten — nicht umgekehrt.
Skizze oder Foto: Warum ein krummes Handybild völlig genügt
Der Moment, in dem die meisten zögern: „Ich kann doch gar nicht zeichnen!“ Musst du auch nicht. Eine grobe Skizze und/oder ein Foto — beides hilft mir gleich gut. Eine Kritzelei auf dem Einkaufszettel, mit Pfeilen, Durchgestrichenem und schiefen Kästchen, abfotografiert im Küchenlicht: reicht. Ein Foto der Einlage, die du bisher benutzt und die fast passt: reicht auch. Oder eine Seite aus einem anderen Planer, bei der dir genau eine Sache gefaellt. Ich muss nur deine Idee erkennen können: wo was stehen soll, welche Felder dir wichtig sind, was auf keinen Fall fehlen darf. Krumme Linien gerade ziehen ist mein Job, nicht deiner. Wenn dir Worte leichter fallen als Striche, schreib ein paar Stichworte dazu — „links die Woche, rechts Platz zum Kopf-Ausleeren“ funktioniert wunderbar. Du willst deinen Kalender selbst gestalten lassen und nicht nebenbei Designerin werden. Genau so ist es gedacht: Du lieferst den Gedanken, ich mache Papier daraus.
Was ich umsetzen kann — und was nicht
Möglich ist mehr, als viele denken: eigene Aufteilungen, andere Felder, eigene Beschriftungen, zusätzliche Spalten — bis hin zu einem komplett neuen Layout, das es so noch nie gab. Deine Filofax Einlagen nach Wunsch entstehen dabei auf demselben 120 g Premiumpapier und mit derselben Lochung wie alle meine Einlagen; sie sitzen zuverlässig in Filofax und anderen Ringplanern. Wo ich passen muss: Comicfiguren, fremde Logos und Nachbauten anderer Marken drucke ich nicht — da hängen Rechte anderer Leute dran, und die respektiere ich. Bist du unsicher, ob deine Idee dazwischenliegt? Dann schreib mir gern vor der Bestellung; ich schaue drauf und sage dir ehrlich, was geht. Alle anderen dürfen direkt loslegen — eine Vorab-Anfrage brauchst du nicht mehr.
Die drei Pakete: Tempo und das, was schon drin ist
In allen drei Paketen steckt dieselbe Arbeit: deine Gestaltung nach deiner Vorlage, ein Entwurf zur Freigabe und kostenloser Versand. Der Unterschied liegt darin, wie weit oben du auf meinem Stapel landest — und was schon enthalten ist:
- BASIC (ab 89,99 €): dein Entwurf in etwa 4 Wochen. Sonderwünsche wie abgerundete Ecken oder Wunschschrift buchst du einzeln dazu.
- PREMIUM (ab 119,99 €): dein Entwurf in etwa 2 Wochen. Abgerundete Ecken und Wunschschrift sind schon enthalten.
- VIP (ab 149,99 €): dein Entwurf in etwa 1 Woche. Zusätzlich zu allem aus PREMIUM ist Graspapier enthalten.
Gemeint ist jeweils die Zeit, bis mein Entwurf bei dir ist — gedruckt wird erst danach, nach deiner Freigabe.
Ein „richtiges“ Paket gibt es nicht — nur deine Antwort auf zwei Fragen: Wie bald soll dein Planer bei dir sein, und was wolltest du ohnehin dazubuchen? Meist beantwortet sich die Wahl damit von selbst.
Der Ablauf: in sechs Schritten von der Idee zur Einlage
Der ganze Weg steckt in einer einzigen Bestellung — kein Anfrage-Formular, kein Mail-Pingpong, kein Warten auf eine Ticketnummer:
- Auswählen: Du wählst Paket, Größe, Aufteilung, Zusatz, deine Sonderwünsche und den Startmonat — die Laufzeit beginnt ab deinem Wunschmonat.
- Bild hochladen: Direkt beim Kauf lädst du deine Skizze und/oder dein Foto hoch.
- Bestellen: Abschicken, zurücklehnen — ab jetzt liegt der Ball bei mir.
- Entwurf: Ich schaue mir deine Vorlage in Ruhe an und gestalte daraus deinen Entwurf.
- Freigabe: Du sagst, was passt und was noch nicht — wir feilen gemeinsam nach.
- Druck: Erst nach deiner Freigabe drucke, schneide und loche ich deine Einlagen — und verpacke alles liebevoll für den Weg zu dir.
Kein einziges Blatt wird gedruckt, bevor du freigegeben hast.
Schon mal einen Sonderwunsch gehabt? So bestellst du nach
Wenn du deine Kalendereinlagen nachbestellen wolltest, musstest du früher deine alte Bestellnummer heraussuchen — mit Hirnsieb ein eher sportliches Unterfangen. Das habe ich abgeschafft. Heute genügt ein Foto deiner alten Einlage beim Bestellen: Ich erkenne meine eigenen Layouts wie alte Bekannte und lege deine Vorlage wieder auf — mit frischer Laufzeit ab deinem Wunschmonat. Und weil die Gestaltung längst steht, ist die Nachbestellung deutlich günstiger als das erste Mal: Du zahlst den normalen Einlagen-Preis, kein Paket mehr. Dein Layout bleibt genau das, das du kennst und magst — nur das Jahr ist neu. Viele Sonderwunsch-Kundinnen bestellen so seit Jahren nach; manche Layouts begleiten ihre Besitzerinnen inzwischen länger als so manches Möbelstück.
→ Zur Sonderwunsch-Nachbestellung
Wenn dein Kopf beim Lesen schon angefangen hat, Kästchen zu malen: Genau so beginnt jeder Sonderwunsch. Schnapp dir einen Zettel oder dein Handy, mach ein krummes Bild und leg los — den Rest machen wir zusammen.
Du bist dir nicht sicher, ob deine Idee machbar ist? Frag mich vorher — ich schaue drauf und sage dir ehrlich, was geht.